Zoo Karlsruhe: 26 Tiere verbrannt

Zoo Karlsruhe: 26 Tiere verbrannt

Beitragvon Guni21 » 13. Nov 2010, 11:54

Zahlreiche Tiere im Karlsruher Zoo verbrannt

Bei einem Brand im Karlsruher Zoo sind in der Nacht zum Samstag zahlreiche Tiere ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben war das Feuer aus unbekannter Ursache im Streichelzoo ausgebrochen. Die 26 Tiere dort verbrannten. Menschen wurden nicht verletzt.

Gegen 4 Uhr waren Feuerwehr und Polizei durch zahlreiche Notrufe über den Brand informiert worden. Beim Eintreffen der ersten Kräfte standen die Holzunterkünfte des Streichelgeheges bereits voll in Flammen. Die Tiere im Gehege verbrannten. Es handelt sich um Walachenschafe, Afrikanische Zwergziegen, Alpakas, Shetlandponys sowie Sardische Zwergesel.

Mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz

Durch den starken Wind angefacht, griffen die Flammen auch auf das angrenzende Elefantenhaus über. In einer dramatischen Rettungsaktion konnten die Elefanten und die dort untergebrachten Flusspferde von den mehr als 100 Feuerwehrleuten gerettet werden. Sie sind jetzt im Außengehege untergebracht. Auch am Samstagmorgen brannte es im Elefantenhaus noch.
Zoo bleibt zunächst geschlossen

Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei konnte den Brandort noch nicht betreten. Der Schaden an den Gebäuden beträgt nach ersten Polizeischätzungen mehrere hunderttausend Euro.

Der Zoo blieb für Besucher zunächst geschlossen. Es werde aber überlegt, ob ein Teil des Zoos im Laufe des Tages geöffnet werden kann, sagte der Polizeisprecher. Der Karlsruher Tierpark liegt mitten in der Innenstadt in der Nähe des Bahnhofs. Er gilt als grüne Lunge der Stadt.


Quelle:
Artikel bei t-online.de
Wer noch ein bissl mehr von mir erfahren und Bilder sehen möchte, der kann gerne hier mal schaun:
http://de.sevenload.com/mitglieder/Woelfin789/albums
http://www.wolfstante.de
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Re: Zoo Karlsruhe: 26 Tiere verbrannt

Beitragvon Katrin » 13. Nov 2010, 14:50

Wie schrecklich!
Mir fehlen die Worte :augenreib:
Es ist nicht notwendig verrückt zu sein, aber es hilft.
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Re: Zoo Karlsruhe: 26 Tiere verbrannt

Beitragvon Katrin » 13. Nov 2010, 15:23

Und noch ein Bericht dazu.
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Re: Zoo Karlsruhe: 26 Tiere verbrannt

Beitragvon annagudrun » 13. Nov 2010, 17:32

Meine Güte das sieht ja schrecklich aus.
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Re: Zoo Karlsruhe: 26 Tiere verbrannt

Beitragvon Heike » 14. Nov 2010, 13:09

Ich war gestern total erschrocken als ich die Bilder in den Nachrichten sah. Bin traurig. Und hoffentlich bekommt man das Elefanten-Flußpferd-Haus soweit hin, dass die Tiere nicht die kalten Nächte im Freien verbringen müssen.
Nein, ich bin nicht verrückt, nur verhaltensoriginell.

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Re: Zoo Karlsruhe: 26 Tiere verbrannt

Beitragvon Katrin » 14. Nov 2010, 13:40

Da hoffe ich auch. Zumal die Hippos ja ziemlich verschreckt aussahen und die Eli-Damen versucht haben sich gegenseitig zu stützen.
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Re: Zoo Karlsruhe: 26 Tiere verbrannt

Beitragvon Heike » 14. Nov 2010, 15:52

Brand im Karlsruher Zoo(13.11.10)

Bei einem Brand im Karlsruher Zoo sind heute am frühen Morgen (Samstag, 13. November) die Stallungen des Streichelzoos völlig zerstört worden. Als die kurz nach 4 Uhr alarmierte Feuerwehr Minuten später eintraf, kam für die 26 Tiere bereits jede Hilfe zu spät. Durch die starken Winde griff das Feuer auf das Elefantenhaus über. Hier konnten die Tierpfleger mit Hilfe der Feuerwehr die vier Elefanten in letzter Sekunde retten und ins Freie führen. Die Tiere erlitten leichtere Brandverletzungen und Hautabschürfungen. Der Zoologische Stadtgarten sowie die Tiergartenbrücke bleiben heute gesperrt. Der Zoologische Stadtgarten wird am Sonntag (14. November) zu den üblichen Öffnungszeiten zugänglich sein, allerdings werden die vom Brand betroffenen Bereiche abgesperrt bleiben. Die Tiergartenbrücke ist am Sonntag voraussichtlich noch gesperrt. Die Brandursache ist noch nicht bekannt, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

"Wir sind tief betroffen über den großen Brand in dieser Nacht", betonte Oberbürgermeister Heinz Fenrich auf der kurzfristig anberaumten Pressekonferenz am frühen Nachmittag. "Gerade jetzt, wo wir unseren Zoo schrittweise modernisieren und aufwerten wollen, ist dieser Brand ein enormer Rückschlag", so Fenrich. Zur Schadenshöhe könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage tätigen. Fenrich: "Es ist besonders schmerzlich, durch solche Ereignisse zurückgeworfen zu werden." Er dankte den Einsatzkräften für ihr professionelles Handeln, welches Schlimmeres verhindert hat.

Die Feuerwehr war mit rund 100 Kräften - Berufsfeuerwehr und mehrere Freiwillige Feuerwehren, zusammen mit Rettungsdiensten, der Polizei, Zoochefin Dr. Gisela von Hegel sowie ihr Stellvertreter Dr. Clemens Becker und die Tierpflegerinnen und Tierpflegern vor Ort. Das Technische Hilfswerk ist derzeit mit 15 freiwilligen Kräften damit beschäftigt, das Elefantenhaus provisorisch zu verschließen und zu sichern, damit die sich im Freien aufhaltenden vier Elefantendamen sowie die beiden Flusspferde und die Flamingos am Abend wieder ins Innere können.

Die Feuerwehr sei um 4.07 Uhr vor Ort gewesen, informierte Branddirektor Dr. Roland Goertz. "Zu diesem Zeitpunkt stand die Stallanlage bereits vollständig in Flammen, Tierlaute waren nicht mehr zu hören." Zunächst galt es, die Elefanten zu retten, und mit mehreren Einsatzkräften eine Wasserversorgung über die Seen im Zoologischen Stadtgarten aufzubauen.

Der Schock und die Trauer sitzen tief, meinte Zoochefin Dr. Gisela von Hegel. Fast alle 26 Tiere - sechs afrikanische Zwergziegen, sechs Walachenschafe, acht Alpakas, vier Shetlandpony und zwei serbische Zwergesel - seien im Zoo geboren worden. Betroffen mache auch der Verlust von Tieren bedrohter Haustierrassen. So habe Karlsruhe bei den Walachenschafen über 20 Jahre Aufbauarbeit geleistet, mit sieben der damals noch übrig gebliebenen Tiere dieser Rasse hat Karlsruhe den Aufbau einer stabilen Population begonnen. Dr. von Hegel: "Heute gibt europaweit wieder rund 200 Tiere - aber mit dem Brand wurde hier auch Ur-Genmasse vernichtet".

Die Elefanten seien äußerlich gefasst gewesen, als sich die Tierpfleger mit Hilfe der Feuerwehr Zugang zum bereits völlig verrauchten Gehege verschafften. "Es sind aber Wildtiere, Reaktionen sind da nicht immer einschätzbar", so von Hegel. Jenny und Ilona, die beiden Elefantenkühe aus Heidelberg, hätten sich sehr ruhig verhalten, als ehemalige Zirkustiere seien sie mit Feuer vertraut. "Wir werden die Tiere auch nachts unter Beobachtung halten, da sich Folgen einer Rauchvergiftung erst später einstellen können". Sie sei aber zuversichtlich, dass "wir die Tiere schnell zur Genesung bringen werden."
Quelle: http://www.karlsruhe.de/stadt/aktuell/n ... 0/zoobrand


Feuer im Karlsruher Zoo womöglich vorsätzlich gelegt
(AFP) – Vor 2 Stunden

Karlsruhe — Der Großbrand im Karlsruher Zoo, bei dem die Tiere des Streichelzoos ums Leben gekommen sind, ist womöglich vorsätzlich gelegt worden. Brandstiftung sei als Ursache nicht auszuschließen, sagte ein Polizeisprecher. In der Nacht zum Samstag, als der Streichelzoo abbrannte, hatten Polizeiangaben zufolge auch zwei Müllcontainer in einem Hinterhof wenige hundert Meter vom Zoo entfernt gebrannt. Allerdings sei auch ein technischer Defekt als Ursache für den Brand derzeit nicht auszuschließen.

Brand-Experten sollen am Montag die Ermittlungen aufnehmen. Erste Ergebnisse könnten am Montagnachmittag vorliegen, sagte der Polizeisprecher. Bei dem Großbrand im Karlsruher Zoo waren insgesamt 26 Schafe, Zwergziegen, Alpakas, Shetlandponys und Zwergesel verbrannt. In der Nähe untergebrachte Elefanten, Flusspferde und Flamingos wurden im letzten Moment gerettet.

Bei mehreren getöteten Streichelzootieren handelt es sich um seltene Haustierrassen. So hatte der Karlsruher Zoo vor rund 20 Jahren mit sieben verbliebenen Walachenschafen die Züchtungsarbeit begonnen. Heute leben europaweit wieder 200 der Tiere. Nun verbrannten sechs der Schafe.
Quelle: http://www.google.com/hostednews/afp/ar ... 3ee5c5.711
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